Frauen.Innovation.Technik-"FIT in MINT"
Frauen.Innovation.Technik - "FIT in MINT"
Ziele
Um mehr Frauen für MINT-Berufe (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zu begeistern, müssen Einstiegs- und Karrierechancen sowie Berufskulturen deutlich verbessert werden. Suchen Frauen einen ihren Qualifikationen angemessenen Berufseinstieg oder wollen sich nach der Familienpause wieder fit für den Job machen, stoßen sie auf erhebliche Hindernisse. Auch werden Führungskompetenzen von Frauen im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen immer noch viel weniger als Unternehmenspotenzial erkannt und gefördert.
Ziel der Weiterbildungsangebote „Frauen.Innovation.Technik - FIT in MINT“ ist es, Frauen die Möglichkeit zu geben, sich in zwei aussichtsreichen Zukunftsfeldern Umwelt- und Energiemanagement oder Digitale Medien zu profilieren und gleichzeitig hochwertige ECTS-fähige Abschlüsse zu erlangen.
„Fit in MINT“ wurde vom IfW zusammen Partnern aus der Universität und den Hochschulen des Landes Bremen ins Leben gerufen und wird von einem breiten Expert/Innennetzwerk unterstützt. Gefördert wird das Projekt „Fit in MINT“ im Rahmen des Landesprogramms zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen auf dem Arbeitsmarkt.
Lehrgangsinhalte
Mit „Fit in MINT“ Zukunft gestalten – in diesem Sinne wollen wir Frauen für die beiden Zukunftsfelder motivieren, mobilisieren und unterstützen. Aktionswochen bilden den Auftakt zu den Weiterbildungs-angeboten: In Informationsveranstaltungen, Vorträgen und im Austausch mit in der Branche erfolgreichen Expertinnen, erhalten Interessentinnen konkrete Einblicke in die beruflichen Möglichkeiten und Hinweise, wie man der Benachteiligung von Frauen begegnen kann.
1. Umwelt- und Energiemanagement für Frauen
Ein modulares interdisziplinäre Weiterbildungsprogramm, das naturwissenschaftliche, technologische, ökologische, wirtschaftliche und umweltrechtliche Kompetenzen unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeit zu einem ganzheitlichen Kompetenzprofil zusammenführt.
Das Weiterbildungsprogramm umfasst auf der Basis bereits erworbener kreativ-gestaltender oder IT-Qualifikationen ein modulares Weiterbildungsangebot mit Kompetenzen in Medieninformatik, Datenbanken und Webanwendungen, objektorientierter Anwendungsentwicklung, Mediengestaltung, Media Engineering, Interaktionsdesign und Anwendung der Digitalen Medien in der Wirtschaft und Verwaltung.
3. Empowerment und Networking
Dieses Querschnittsangebot zielt darauf, die Teilnehmerinnen auf ihre spezifischen Erfolgsfaktoren zu orientieren. Weiterbildungsinhalte aus Management und Führung sowie Kommunikations-, Präsentations- und Moderationstraining, aber auch „Wege in die Selbständigkeit“, sollen ihnen die Positionierung im zukünftigen Berufsmarkt erleichtern. Ein Expert/innennetzwerk unterstützt die Teilnehmerinnen über die gesamte Laufzeit.
Zielgruppen
Frauen aus unterschiedlichen Erwerbs- und Lebenslagen, die über auf dem Arbeitsmarkt nicht angemessen nutzbare MINT-Qualifikationen verfügen oder die trotz vorhandener Qualifikation beruflich nicht weiterkommen und dies ändern möchten. „Fit in MINT“ bietet differenzierte Angebote, die Chancen für arbeitsuchende wie berufstätige Frauen eröffnen wollen.
Weiterbildungskonzept
Flexible Angebotsformen aus Präsenz- und eLearning-gestützte Selbstlernphasen und Projektarbeit sichern den Teilnehmerinnen die notwendige Zeitsouveränität zu, um Beruf und Familienleben vereinbaren zu können. Eine internetbasierte Kommunikationsplattform von Frauen für Frauen, individuelles Coaching, Mentoring, Konfliktberatung und Mediation ergänzen das Angebot.
Expert/innennetzwerk
Ein eigens für die Beratung und das Coaching gegründetes Expert/innennetzwerk aus arbeitsmarkpolitischen Akteur/innen, Unternehmen, Wissenschaft und frauenspezifischen Netzwerken unterstützt die Teilnehmerinnen über die gesamte Laufzeit.
Projektförderung
„FIT in MINT“ wird im Landesprogramm zur Förderung der Chancengleichheit von Frauen
auf dem Arbeitsmarkt „Einstieg, Umstieg, Aufstieg für Frauen“ von der Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert.







